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Ist eine Wärmepumpe wirklich umweltfreundlich? Die ehrliche CO₂-Bilanz

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Luft-Wärmepumpe an einem deutschen Einfamilienhaus mit Solaranlage auf dem Dach

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Ja, jede fachgerecht installierte Wärmepumpe verursacht deutlich weniger CO₂ als Gas oder Öl – die Höhe hängt von der Effizienz (JAZ) und vom Strommix ab.
  • Fraunhofer ISE hat 2025 an 77 realen Anlagen gemessen: Wärmepumpen stießen 2024 im Mittel 64 % weniger CO₂ aus als vergleichbare Gasheizungen – sogar bei zeitgenauer (15-Minuten-)Bilanzierung.
  • Der deutsche Strommix wird sauberer: 344 g CO₂/kWh (2025) gegenüber 379 g (2023). Der Vorteil der Wärmepumpe wächst über ihre Lebensdauer automatisch.
  • Der CO₂-Break-even zu Gas liegt rechnerisch schon bei einer JAZ von etwa 1,8 – reale Geräte liegen mit 2,6 bis 5,4 weit darüber.
  • Moderne Geräte nutzen das natürliche Kältemittel R290 (Propan, GWP 3) statt klimaschädlicher F-Gase – die Klimarelevanz des Kältemittels ist damit minimal.

CO₂-Einsparungs-Rechner: Wärmepumpe vs. Gas

Trage deinen jährlichen Wärmebedarf und die erwartete Jahresarbeitszahl (JAZ) ein. Der Rechner vergleicht die CO₂-Emissionen mit einer Gas-Brennwertheizung.
Wärmepumpe
Gasheizung
Ersparnis / Jahr

Annahmen: Strommix voreingestellt 344 g CO₂/kWh (UBA, Datenjahr 2025). Gas-Brennwert konstant 220 g CO₂/kWh Nutzwärme (UBA-Verbrennungsfaktor ~201 g/kWh inkl. Vorkette, geteilt durch Kesselnutzungsgrad). Formel Wärmepumpe: Wärmebedarf ÷ JAZ × Strom-Emissionsfaktor. Vereinfachtes Modell ohne Kältemittel- und Herstellungsanteil – für eine ehrliche Größenordnung, keine Gutachten-Genauigkeit.

Die kurze, ehrliche Antwort – und woran sie hängt

Wärmepumpen gelten als Klimatechnik – und das zu Recht. Aber die pauschale Aussage „Wärmepumpe = umweltfreundlich“ greift zu kurz, denn eine Wärmepumpe erzeugt keine Wärme aus dem Nichts: Sie nutzt Strom, um Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser anzuheben. Wie sauber die Heizung am Ende ist, entscheidet sich an zwei Stellschrauben – wie sauber der Strom ist und wie effizient die Anlage arbeitet.

Die belastbarste Zahl kommt aus einer Feldstudie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE): An 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern gemessen, verursachten sie 2024 im Mittel 64 % weniger CO₂ als vergleichbare Gasheizungen – erstmals berechnet mit zeitlich variablen 15-Minuten-Emissionswerten des Strommix (Fraunhofer ISE, WP-QS im Bestand, Stand 03.11.2025). Das ist kein Laborwert, sondern gemessene Praxis.

Die entscheidende Formel: CO₂ pro kWh = Strom-Emissionsfaktor ÷ JAZ

Die CO₂-Bilanz einer Wärmepumpe lässt sich transparent herleiten. Für jede Kilowattstunde Wärme gilt:

CO₂ pro kWh Wärme = Emissionsfaktor Strom ÷ JAZ

Beispiel: Bei einem Strommix von 344 g CO₂/kWh und einer realen JAZ von 3,4 entstehen rund 101 g CO₂ pro kWh Wärme. Eine Erdwärme-Anlage mit JAZ 4,3 kommt auf etwa 80 g/kWh. Zum Vergleich: Eine Gas-Brennwertheizung liegt konstant bei rund 210 bis 247 g/kWh – unabhängig davon, wie effizient sie ist. Diese Formel ist der Kern jeder ehrlichen Bilanz, und genau deshalb legen wir sie offen.

Windkraftanlagen und Solarfeld in Deutschland als Symbol für sauberen Strommix
Der deutsche Strommix wird sauberer – 2025 nur noch 344 g CO₂/kWh laut UBA.

Wie sauber ist der Strom heute? Der deutsche Strommix

Aktuelle Zahlen: 344 g CO₂/kWh (2025) – und der klare Sinktrend

Viele Ratgeber rechnen noch mit veralteten 363 g CO₂/kWh. Das Umweltbundesamt weist deutlich niedrigere und sinkende Werte aus:

JahrEmissionsfaktor Strommix
2023379 g CO₂/kWh
2024353 g CO₂/kWh
2025344 g CO₂/kWh

Quelle: Umweltbundesamt (UBA), CO₂-Emissionen pro Kilowattstunde Strom, Datenjahr 2025 (veröffentlicht 2026). Bezugsgröße ist der in Deutschland verbrauchte Strom.

Der Rückgang kommt aus mehr Erneuerbaren, geringerem Verbrauch und einem Netto-Stromimport – die Emissionen aus dem Importüberschuss werden der deutschen Erzeugung nicht zugerechnet.

Warum der Strommix immer sauberer wird (und der Vorteil mitwächst)

Mit dem weiteren Ausbau von Wind und Photovoltaik sinkt der Emissionsfaktor voraussichtlich Richtung 100 bis 150 g CO₂/kWh bis 2030 (verschiedene Szenarien, als Prognose zu verstehen). Gas und Öl behalten dagegen ihre konstant hohen Emissionen. Das bedeutet: Eine heute installierte Wärmepumpe wird über ihre rund 20 Jahre Lebensdauer jedes Jahr klimafreundlicher, während eine fossile Heizung immer gleich viel ausstößt. Diesen Effekt bildet keine einmalige Momentaufnahme ab.

Wärmepumpe vs. Gas vs. Öl: Der direkte CO₂-Vergleich

So viel CO₂ stoßen Gas und Öl aus (inkl. Vorkette und Methanschlupf)

Ehrlich vergleichen heißt: die vollständige Kette rechnen. Die amtlichen UBA-/BAFA-Emissionsfaktoren enthalten neben der Verbrennung auch Förderung, Transport und Methanschlupf.

EnergieträgerCO₂-Faktor (inkl. Vorkette)
Erdgas (Verbrennung, brennwertbezogen)~201 g CO₂/kWh
Heizöl~266 g CO₂/kWh

Quelle: Umweltbundesamt (UBA) / BAFA, Informationsblatt CO₂-Faktoren, Stand 2024/2025. Bezogen auf die Nutzwärme steigen die Werte durch Kessel- und Verteilverluste effektiv auf rund 210–247 g/kWh (Gas) bzw. entsprechend höher bei Öl.

So viel eine Wärmepumpe ausstößt – Luft/Wasser vs. Erdwärme

Setzt man die realen Feld-JAZ von Fraunhofer ISE ein (Luft/Wasser im Mittel 3,4, Sole/Wasser 4,3), ergibt sich:

HeizsystemAngesetzte EffizienzCO₂ pro kWh Wärme
Luft/Wasser-WärmepumpeJAZ 3,4 (real, Fraunhofer)~101 g/kWh
Erdwärme-WärmepumpeJAZ 4,3 (real, Fraunhofer)~80 g/kWh
Gas-Brennwertheizung~210–247 g/kWh
Ölheizung~280+ g/kWh

Rechenweg aus UBA-Strommix (344 g/kWh, 2025) ÷ JAZ; JAZ-Werte: Fraunhofer ISE, WP-QS im Bestand (03.11.2025). Wärmepumpen-Werte gerundet [MED], Gas/Öl [HIGH].

Selbst die Luft/Wasser-Wärmepumpe, das effizienzschwächere System, liegt bereits weit unter der Hälfte der Gas-Emissionen.

Über 20 Jahre gerechnet: die Gesamtbilanz

Über die Lebensdauer summiert (Modellrechnung für ein Einfamilienhaus, inklusive Herstellung und Entsorgung):

HeizsystemCO₂ über 20 Jahre
Erdwärme-Wärmepumpe~38,8 t
Luft/Wasser-Wärmepumpe~42,3 t
Gasheizung~96,2 t
Ölheizung~126 t

Quelle: 42watt Umweltbilanz (Sekundärquelle, Modellrechnung), Stand 2026 [LOW/MED]. Stark abhängig von JAZ und Strommix-Pfad – als Größenordnung zu verstehen, nicht als exakter Wert. Mit sinkendem Strommix fällt der Wärmepumpen-Wert real noch niedriger aus.

Ab welcher JAZ ist die Wärmepumpe klar klimafreundlicher?

Diese Zahl fehlt bei fast allen: Der CO₂-Break-even zu Gas liegt beim heutigen Strommix bei einer JAZ von etwa 1,8. Rechnung: 344 g Strom ÷ 1,8 ≈ 191 g/kWh – das entspricht ungefähr den Gas-Emissionen inklusive Verlusten. Alles darüber ist besser als Gas.

Reale Wärmepumpen liegen laut Fraunhofer-Feldstudie zwischen JAZ 2,6 und 5,4 – also durchweg deutlich über der Schwelle. Praktisch bedeutet das: Jede fachgerecht installierte Wärmepumpe ist klimafreundlicher als eine Gasheizung. Wichtig ist der Unterschied zum wirtschaftlichen Break-even: Damit sich die Wärmepumpe auch beim Betriebskosten-Vergleich lohnt, sollte die JAZ eher bei 3,0 oder höher liegen. Ökologisch reicht viel weniger.

Blick in den Kältemittelkreislauf einer modernen Wärmepumpe
Moderne Geräte nutzen das natürliche Kältemittel R290 mit einem GWP von nur 3.

Das Kältemittel: R290 gegen die alten F-Gase

Der häufigste Einwand: „Wärmepumpen enthalten klimaschädliche Kältemittel.“ Das war bei alten Geräten ein reales Thema – bei neuen kaum noch. Entscheidend ist das Treibhauspotenzial (GWP) des Kältemittels:

KältemittelTypGWP (CO₂ = 1)
R290 (Propan)natürlich~3
R744 (CO₂)natürlich1
R32HFKW675
R410AHFKW2.090

GWP-Werte gemäß IPCC / F-Gase-Verordnung; Herstellerangaben. Stand 2026.

Der Markt hat sich bereits gedreht: R290 ist bei Vaillant, Viessmann, Bosch, Stiebel Eltron, Daikin und Wolf Serienstandard und ermöglicht hohe Vorlauftemperaturen bis rund 75 °C – ideal auch für den Altbau. Einen Effizienzbonus für natürliche Kältemittel gibt es in der BEG-Förderung seit dem 21.07.2026 allerdings nicht mehr.

Rechtlich verschärft die F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573 (in Kraft seit 11.03.2024) die Vorgaben: Der HFKW-Ausstoß wird schrittweise bis 2050 auf null heruntergefahren. Eine GWP-Grenze von 150 gilt ab 2027 für Split-Wärmepumpen bis 12 kW und Monoblock bis 50 kW, ab 2033 generell für alle Wärmepumpen. Natürliche Kältemittel wie R290, R744 und Ammoniak bleiben erlaubt.

Und die Leckage? Selbst wenn eine Propan-Wärmepumpe ihre komplette Füllmenge (typisch 1 bis 3 kg) verlöre, entspräche das bei GWP 3 nur wenigen Kilogramm CO₂-Äquivalent – klimatisch vernachlässigbar. Bei alten Geräten mit R410A war derselbe Leckagefall dagegen tonnenschwer.

Graue Energie: Was steckt in der Herstellung?

Auch die Produktion einer Wärmepumpe kostet Energie und Rohstoffe – Kupfer, Stahl, Aluminium. Über den Lebenszyklus dominiert aber klar der Betrieb. Laut ÖKOBAUDAT entfallen bei allen Wärmeerzeugern mindestens 97 % des Ressourcenverbrauchs auf die Betriebsphase.

Lebenszyklus-PhaseAnteil an den CO₂-Emissionen
Betrieb (~20 Jahre)~78–82 %
Herstellung~14–18 %
Entsorgung~4 %

Quelle: ÖKOBAUDAT / Ökobilanz-Studien Wärmeerzeuger; prozentuale Aufteilung Sekundärquelle 42watt. Stand 2024/2026 [MED].

Das Argument „graue Energie macht die Wärmepumpe schlecht“ hält der Rechnung nicht stand: Der Herstellungsanteil ist gering – und Rohre, Pumpen und Heizflächen fallen bei jedem zentralen Heizsystem an, auch bei Gas.

Das Skeptiker-Argument: Rechnet man mit dem falschen Strom?

Der ehrlichste Einwand kommt von der methodenkritischen Seite: Kritiker rechnen den Wärmepumpen-Strom nicht mit dem Durchschnittsmix, sondern mit dem Marginalstrom – dem CO₂-Faktor des Kraftwerks, das für den zusätzlichen Verbrauch hochfährt. Das ist im Winter oft ein Gas- oder Kohlekraftwerk mit 600 bis 800 g CO₂/kWh. Nach dieser Logik schneidet die Wärmepumpe schlechter ab.

Die Einordnung: Die Fraunhofer-ISE-Studie nutzt bereits zeitlich aufgelöste 15-Minuten-Emissionswerte – also eine dynamische Bilanzierung, die genau diesen Effekt einfängt – und kommt trotzdem auf 64 % Einsparung. Mit steigendem Erneuerbaren-Anteil sinkt zudem der Marginalfaktor selbst. Und der Durchschnittsmix ist die von UBA und internationalen Bilanzstandards übliche Bezugsgröße. Das Argument ist methodisch diskutabel, kehrt das Ergebnis aber nicht um.

Wann die Bilanz schlecht ausfällt – ehrlich betrachtet

Es gibt Konstellationen, in denen der Vorteil klein wird. Ehrlich benannt:

  • Sehr niedrige JAZ (unter 2,5): schlecht ausgelegte, falsch eingestellte oder überdimensionierte Anlagen, oft in Kombination mit zu hohen Vorlauftemperaturen bei unsanierten Heizflächen.
  • Hoher Anteil fossilen Stroms zur Heizsaison in Kombination mit schlechter Effizienz – dann rückt die Wärmepumpe näher an Gas heran.
  • Alte Bestandsgeräte mit F-Gas-Kältemittel und Leckage – bei Neugeräten mit R290 kein Thema.

Die gute Nachricht: Fraunhofer fand keinen Zusammenhang zwischen Gebäudealter und Effizienz – auch im Altbau arbeiten Wärmepumpen effizient, wenn Auslegung und Vorlauftemperatur stimmen. Der Hebel liegt bei der Fachplanung, nicht am Baujahr des Hauses.

Wärmepumpe für dein Zuhause prüfen

Ob sich eine Wärmepumpe bei deinem Haus, deinem Wärmebedarf und deiner erreichbaren JAZ ökologisch und wirtschaftlich rechnet, hängt von lokalen Faktoren ab. Eine fachliche Einschätzung schafft Klarheit. Mehr regionale Details findest du auf den Stadt-Seiten von Wärmepedia.

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Häufige Fragen

Ist eine Wärmepumpe mit Kohlestrom noch klimafreundlich?
Ja, mit Einschränkung. Selbst wenn man nur den zuschaltenden Kohle-/Gasstrom (600–800 g CO₂/kWh) ansetzt, teilt die Wärmepumpe diesen Wert durch ihre JAZ. Bei JAZ 3,4 wären das rund 175–235 g/kWh – vergleichbar mit Gas. In der realen Bilanz über das Jahr (Durchschnittsmix 344 g/kWh) ist sie klar besser, und mit sinkendem Strommix wächst der Vorteil.
Wie viel CO₂ spart eine Wärmepumpe gegenüber Gas?
Die Fraunhofer-ISE-Feldstudie (03.11.2025) misst im Mittel 64 % weniger CO₂ als vergleichbare Gasheizungen – bei dynamischer 15-Minuten-Bilanzierung. Für ein Einfamilienhaus mit rund 150 m² sind das grob 2,4 bis 2,6 Tonnen CO₂ pro Jahr. Über 20 Jahre summiert sich das auf mehr als 50 Tonnen Unterschied.
Sind Wärmepumpen wegen des Kältemittels schädlich?
Bei modernen Geräten kaum. Der Marktstandard ist heute R290 (Propan) mit einem GWP von nur 3. Die Füllmenge liegt bei 1 bis 3 kg – selbst ein Totalverlust wäre klimatisch vernachlässigbar. Kritisch waren alte HFKW wie R410A (GWP 2.090). Die F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573 verbietet hohe GWP-Werte ab 2027 (kleine Geräte) bzw. 2033 (generell).
Ab welcher JAZ ist die Wärmepumpe besser als Gas?
Ökologisch schon ab einer JAZ von etwa 1,8 (344 g Strommix ÷ 1,8 ≈ Gas-Niveau). Reale Geräte liegen bei 2,6 bis 5,4 – also durchweg deutlich darüber. Wirtschaftlich (Betriebskosten) sollte die JAZ eher bei 3,0 oder höher liegen.
Wie viel graue Energie steckt in einer Wärmepumpe?
Die Herstellung macht rund 14–18 % der Lebenszyklus-Emissionen aus, die Entsorgung etwa 4 %. Der Betrieb dominiert mit 78–82 %. Laut ÖKOBAUDAT entfallen mindestens 97 % des Ressourcenverbrauchs auf den Betrieb. Der Fußabdruck der Produktion ist also gering gegenüber der eingesparten Betriebsenergie.
Wird der Strom in Zukunft sauberer – und lohnt sich das für die Bilanz?
Ja. Der UBA-Strommix ist von 379 g/kWh (2023) auf 344 g/kWh (2025) gesunken und dürfte bis 2030 Richtung 100–150 g/kWh gehen (Szenarien). Da Gas und Öl konstant hoch bleiben, verbessert sich die Wärmepumpen-Bilanz mit jedem Jahr automatisch – ein Vorteil, den eine fossile Heizung nie bekommt.
Ist eine Wärmepumpe im Altbau ökologisch sinnvoll?
Ja. Fraunhofer ISE fand keinen Zusammenhang zwischen Gebäudealter und Effizienz – auch im Bestand werden gute JAZ erreicht, sofern Auslegung und Vorlauftemperatur passen. Moderne R290-Geräte schaffen Vorlauftemperaturen bis rund 75 °C, was viele Altbauten ohne kompletten Heizkörpertausch abdeckt.

Quellen

  • Umweltbundesamt (UBA): CO₂-Emissionen pro Kilowattstunde Strom – Datenjahr 2025 (344 g/kWh), 2024 (353 g), 2023 (379 g). umweltbundesamt.de (Stand 2026)
  • Fraunhofer ISE: Projekt „Wärmepumpen-Qualitätssicherung im Bestand“ (WP-QS im Bestand), reale JAZ und 64 % CO₂-Einsparung. ise.fraunhofer.de (veröffentlicht 03.11.2025)
  • Umweltbundesamt / BAFA: Informationsblatt CO₂-Faktoren (Emissionsfaktoren Energieträger). bafa.de (Stand 2024/2025)
  • Verordnung (EU) 2024/573 über fluorierte Treibhausgase (F-Gase-Verordnung), in Kraft seit 11.03.2024. eur-lex.europa.eu
  • ÖKOBAUDAT: Ökobilanz-Datensätze Wärmeerzeuger (Betriebsanteil ≥ 97 % Ressourcen). oekobaudat.de (Stand 2024/2026)
  • Vergleichs- und Modellwerte (Sekundär): 42watt Umweltbilanz Wärmepumpe. 42watt.de (Stand 2026)